z’Alp – Ein Alpsommer im Zeitraffer, Teil 2: Los gehts!

z'Alp - Ein Alpsommer im Zeitraffer

Teil 2/4: Los gehts!

Darum geht's

Im diesem Artikel nehmen wir dich mit auf unsere zweitägige Alpauffahrt.

Fahrt nach Leukerbad

Es ist Freitag, ca. 15:00. Drei Freunde sind mit ihren Fahrzeugen und Tiertransport-Anhängern auf den Weg zu uns.

Derweil bringen wir dir die Schafe zum Verladeplatz an der Strasse. Emma trägt die Glocke, alle folgen ihr. Sobald die älteren Schafe das Verlade-Gehege sehen, rennen sie los. Sie scheinen ganz genau zu wissen, wohin die Reise geht. Spätestens als der Doppelstock-Anhänger angefahren kommt, ist für die älteren Tiere alles klar. Denn sie kennen den Anhänger gut. Seit vielen Jahren reisen sie darin auf die Alp.

Alpaufzug Tag 1

Von Leukerbad auf die Obere Schmitte

Gegen 16.30 kommen wir in Leukerbad an und machen uns auf die ca. zweistündige Wanderung die Gemmiwand hoch auf die Obere Schmitte, eine Weide etwas unterhalb des Gemmipasses. Der Weg ist nicht ungefährlich. Teilweise fallen Felswände senkrecht in die Tiefe. Zwar hat es mindestens stellenweise ein Seil als Abschrankung. Dieses ist aber mehr visuelle Barriere als tatsächliche Sicherheit. Doch die Schafe sind trittsicher. Dennoch sind wir jeweils erleichtert, wenn alle gesund am Ziel ankommen.

Auf der Oberen Schmitte angekommen begeben sich die Schafe auf Weidgang. Und dort übernachteten sie auch. Wir verbringen die Nacht jeweils im Hotel auf dem Gemmipass.

Alpaufzug Tag 2

Von der Oberen Schmitte auf die Wyss Flue

Samstag, 5.30. Nach einer kurzen Nacht starten wir mit leerem Magen zur zweiten Etappe. Denn im Hotel wird das Frühstück erst ab 7.30 serviert.

Wir gehen das kurze Wegstück zurück zur Oberen Schmitte und holen die Schafe.

Bald beginnt der gemütlichste Teil der Wanderung. Auf der Passhöhe angekommen geht es erst mal leicht abwärts und dann eine schöne Zeit lang ziemlich geradeaus, dem Daubensee entlang. Die Luft ist noch schön kalt und langsam geht die Sonne auf. Die Schafe nehmen unterwegs gemütlich ihr Frühstück zu sich.

Auch die Querung der kleinen Stahlbrücke, die über den Fluss führt, ist für die Schafe kein Problem. Zielstrebig und vertrauensvoll meistern sie die Hürde.

Die letzte Etappe wird dann schon etwas anstrengender. Auf einem schmalen, gewundenen Pfad geht es die letzten rund zweihundert Höhenmeter ziemlich steil bergauf. Aber auch hier schlagen wir ein gemütliches Tempo an.

Ob bei Sonnenschein, Regen oder Schnee, gegen 9.00 haben wir unser Ziel dann endlich erreicht. Die Schafe fressen noch eine Weile weiter und legen sich dann im Schatten nieder. Wir stellen unser Zelt auf und gönnen uns ebenfalls ein Nickerchen.

Bleib dran!

Im nächsten Artikel ‚Licht und Schatten‘ blicken wir auf unsere schönsten Alp-Momente zurück, erinnern uns aber auch, dass selbst auf der Alp nicht alle Tage Sonnenschein ist.

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Wir verlinken die weiteren Artikel dieser Reihe, sobald sie erschienen sind.

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